Auf 61 zählen
Den Stich holen und die Punkte mitzählen.
Du weißt schon, welche Karte sticht. Jetzt kommt das Ziel: den Stich holen — und am Ende zählen, ob deine Partei auf 61 kommt. Diese zwei Sachen entscheiden das Spiel.
Die Lektion in der App öffnenWer sticht, nimmt alle vier
Jeder von den vier Spielern legt eine Karte — das sind die vier Karten von einem Stich. Wer ihn gewinnt (siehe Trumpf-Lektion), nimmt alle vier Karten zu sich und legt sie verdeckt auf seinen eigenen Stapel. Und er darf gleich den nächsten Stich anspielen.
Ein Spiel hat 8 Stiche — jeder hat am Anfang 8 Karten auf der Hand. Ist der achte Stich weg, ist Schluss, und dann wird gezählt.
Säue zählen am meisten, Neuner gar nichts
Nicht jede Karte ist gleich viel wert. So schaut es aus:
- Sau — 11 Punkte
- Zehner — 10 Punkte
- König — 4 Punkte
- Ober — 3 Punkte
- Unter — 2 Punkte
- Neuner, Achter, Siebner — 0 Punkte
120 Punkte zählt man alle Karten zusammen, sind es 120 im ganzen Spiel
Ober und Unter sind keine Luft
Die dicken Punkte stecken in den Säuen, Zehnern und Königen — eine einzige Sau bringt schon 11. Aber pass auf: Ober und Unter sind nicht „Luft“! Der Ober zählt 3, der Unter 2 — ein bisschen was ist das immer. Wirklich leer sind nur die Neuner, Achter und Siebner mit 0 Punkten.
Merk es dir andersrum: leer ist nur Neuner, Achter, Siebner. Alles andere — Sau, Zehner, König, Ober, Unter — bringt dir Punkte in deinen Stapel.
61 gewinnt — den Gegnern reicht schon 60
Am Ende zählt jede Partei ihre Stiche zusammen: du und dein Partner gegen die zwei Gegner. Deine Seite braucht 61 oder mehr zum Gewinnen. Die 120 Punkte teilen sich auf — 60:60 wäre gleich, und darum gewinnen bei 60:60 die Gegner. Du musst drüber, auf mindestens 61.
≥ 61 gewinnt den Gegnern reicht schon 60
Unter 31 ist „Schneider“
Wer unter 31 Punkte bleibt, ist „Schneider“ — das gibt am Ende ein bisschen mehr zu zahlen. Wo die Grenze genau liegt, kommt in der Abrechnungs-Lektion. Fürs Erste reicht die Marke 61 — merk dir die eine Zahl.


